Schwarzwaldverein Lörrach e.V.
Tourenbericht der alpinen Wanderung vom 16. August 2019 zum Mittaghorn auf 2415 m Abfahrt 7:00 in Rheinfelden mit 2 PW und 6 Personen Die Fahrt geht via Zürich WestTangente auf der Autobahn nach Glarus. Hier stehen wir 20 min im Stau, danach geht es weiter bis nach Elm zur Talstation der Tschinglenbahn. Eine 4 er Gondel befördert uns hoch über der imposanten Tschinglenschlucht hinauf zur Tschinglenalp auf 1481 m. Hier beginnen wir die Tour mit einem Kaffee und Kuchen. So gestärkt können wir in ruhigem Tempo starten. Wir befinden uns in der  UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardona. Warum wurde das Gebiet in die Weltnaturliste der UNESCO aufgenommen? Wegen der Ausbildung der geologischen Strukturen Wegen der grossen forschungsgeschichtlichen Bedeutung für das Verständnis der Entstehung von Gebirgen Wegen der guten Erkennbarkeit und Auffälligkeit der Überschiebungsfläche im Gebirge Im unteren Teil unsere Tour werden  wir mittels Informationstafeln auf die verschiedenen Punkte aufmerksam gemacht. Wir können auch das berühmte Martinsloch gut ausmachen vom Nordgrat aus. So steigen wir immer steiler über Gras, schmalen Pfaden, ausgesetzten steinigen Stellen, entschärft mittels massiven Ketten immer weiter hinauf zum Tagesziel. Auf der ersten Graterhöhung dem Gandstock auf 2097 m gönnen wir uns ein Picknick. Doch schon gleich geht es weiter dem Nordgrat hinauf zum Mittaghorn auf 2415 m. Wir geniessen eine wunderschöne Aussicht auf die lieblichen Hügel um Elm und Engi und auf die hohen Berge wie das Zwölfihorn, die Tschinglenhörner und den Gipfel des Glarner Vorab. Wir geniessen die Aussicht und die wohlverdiente Pause. Danach steigen wir weiter den Grat entlang bis eine blau-weisse Markierung uns den Abstieg hinunter zur Martinsmaad weist. Es verlangt nochmals die volle Konzentration, um sicher und wohlbehalten die Martinmadhütte zu erreichen. Hier geniessen wir die Umgebung und den tiefen Einschnitt, den sich die Tschlingen gegraben hat, um wasserfallartig hinunter zum Rindermättli hinab zu stürzen. Wir nehmen ebenfalls diese steile Rinne unter unsere Füsse und begleiten die Tschinglen bis zur Tschinglenalp. Hier trennen wir uns, die Einen nehmen nochmals die Gondel über die Schlucht, die Anderen nehmen den Pfad in der Schlucht hinunter zum Auto unter die Füsse. Alle erreichen wohlbehalten die Autos und sind zufrieden mit dem herrlichen Wandertag. Der homogenen Gruppe, die sich gut aufeinander eingestellt hat, um gemeinsam die Bergwelt zu geniessen, einen herzlichen Dank. Heidi Wagner
Auf das Mittaghorn mit Heidi