Schwarzwaldverein Lörrach e.V.
Auf dem Wasserbergfirst mit Heidi
Tourenbericht Am Freitag den  23.8. fuhren 6 neugierige Wanderinnen und Wanderer um 7:00 in Rheinfelden los in Richtung Muotathal im Kanton Schwyz. Ohne verkehrstechnische Probleme  waren wir nach 1 ½ Std. in Hinterthal. Hier beginnt die anspruchsvolle Wanderung. Der Himmel ist verhangen und der Nebel begleitet uns bis weit über 1000 Höhenmeter hinauf. Es geht gleich steil los durch den Wald unter Felsabbrüchen vorbei bis nach Wallis. Von hier haben wir schon einen imposanten Tiefblick hinunter nach Muotathal. Weiter geht es über Wegscheidi, Dräckloch bis zur Hinderist Hütte. Hier kehren wir an und werden von einer aufgestellten Alpwirtin begrüsst und wir können unseren enormen Durst stillen und gleichzeitig noch Käse direkt von der Alp einkaufen. Nach dieser wohltuenden Mittagspause wandern wir weiter. Leider müssen wir fast 200 Höhenmeter herschenken und steil hinuntersteigen nach Gigen, um dann wieder steil hinauf über Unter Träsmeren und Ober Träsmeren anzusteigen. Mittlerweile ist es sonnig und sehr warm geworden, aber mit einer wunderschönen Rundumsicht bis zum Vrenelisgärtli, den Tschinglenhörnern , dem Glarner Vorab und dem imposanten Tiefblick ins Muotathal. Beim idyllischen Träsmeren Seeli gönnen wir uns eine letzte Pause bis der finale Aufstieg zum Wasserbergfirst beginnt. Dieser ist wirklich steil und mit massiven Ketten
abgesichert, sicherlich noch nützlicher wenn alles nass und rutschig ist. Und dann ist er geschafft der Gipfel vom Wasserbergfirst. Er hat uns viel Schweiß und Mühe gekostet. Immerhin knapp 2000 Höhenmeter liegen unter uns. Nach der verdienten Pause mit vielen Ahs und Ohs wegen der herrlichen Aussicht auf das Nebelmeer, das immer noch im Tal liegt, geht’s hinunter nach Zingel. Auch hier auf dieser Alp werden wir sehr freundlich empfangen und wir können wieder unseren Durst stillen mit Eistee, Kaffee und wer wollte sogar mit Kaffeeschnaps. Wie wohltuend. Ja und von nun an geht’s bergab soweit die Füße tragen bzw. bis die Autos erreicht sind. Und jetzt müssen wir noch ein Problem lösen. Ein Restaurant zu finden, indem wir nochmals den Durst löschen können, eine Kleinigkeit essen und abrechnen können. Entweder sind sie geschlossen, oder es sind Raucherrestaurants oder so gediegen, dass wir fluchtartig wieder den Raum verlassen. Doch wir werden fündig. Am Stammtisch vor einem gemütlichen Restaurant mit sehr freundlichem Personal. Es gibt Bier und gegrillte Bratwurst, dargereicht im Papiersäckli…orginell. Und die Einheimischen kommen, sitzen ab, und plaudern mit uns als kennten sie uns schon immer. Es war ein toller Tag und eine gelungene Wanderung. Allen Teilnehmenden ein großes Lob für die erbrachte Leistung und ein Dankeschön für die gute Gemeinschaft. Heidi